Erstellung eines Energieausweises

Erstellung eines Energieausweises

Bei jedem Vermittlungsauftrag erstellt Heckenlau Immobilien den nötigen Energieausweis kostenlos.

Ein Energieausweis ist beim Verkauf von Immobilien seit 2014 gesetzlich vorgeschrieben. Die wichtigsten Angaben müssen bereits bei der Bewerbung vorhanden sein. Nach erfolgreichem Verkauf erhält der neue Eigentümer den originalen Energieausweis oder eine Kopie vom Verkäufer.

Ein Energieausweis wird jeweils für ein komplettes Gebäude berechnet. Er muss allgemeine Angaben zum Gebäude enthalten, unter anderem das Baujahr. Außerdem muss er über die Art der Brennstoffe für die Wärmegewinnung informieren, meist Gas, Öl oder Strom.

Energieausweis

Die Kennzahl kWh/m² gibt den jährlichen Bedarf in Kilowattstunden (kWh) pro Quadratmeter (m²) Nutzfläche an. Die Nutzfläche entspricht dabei nicht der Wohnfläche. Je niedriger diese Kennzahl ist, desto besser ist die Energieeffizienzklasse. Ähnlich wie bei Elektrogeräten gibt der Energieausweis die Energieeffizienzklasse eines Gebäudes an, die von A+ bis H reicht.

In Deutschland gibt es zwei verschiedene Formen für den Energieausweis:

  • Bedarfsausweis und
  • Verbrauchsausweis

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) regelt, welcher Energieausweis erstellt werden muss. Der Aufwand für den verbrauchsorientierten Energieausweis ist wesentlich geringer als für den Bedarfsausweis. Die Kosten pro Gebäude betragen in der Regel zwischen 70 und 100 Euro. Für einen bedarfsorientierten Energieausweis ist ein Ortstermin nötig und die Erstellung ist komplizierter. Die Kosten können sich deshalb auf bis zu 400 Euro belaufen.

Wann reicht ein Verbrauchsausweis?

Der Verbrauchsausweis erfüllt die gesetzlichen Vorschriften, wenn folgender Sachverhalt zutrifft:

  • Das Gebäude enthält mehr als vier Wohnungen.
  • Der Bauantrag wurde nach dem 1. November 1977 gestellt.
  • Das Gebäude hält die Vorgaben der ersten Wärmeschutzverordnung von 1977 ein oder wurde entsprechend modernisiert.

Als Grundlage für die Berechnung dienen drei Heizkostenabrechnungen für alle Wohneinheiten der Immobilie oder vergleichbare Verbrauchsmessungen. Leerstände und Witterungsverhältnisse werden dabei berücksichtigt. Das Resultat des Verbrauchsausweises ist jedoch abhängig vom individuellen Heizverhalten der Bewohner.

Wichtig: Für modernisierte Gebäude mit Entstehungsdatum vor 1977 ist die Rechtslage leider nicht eindeutig.

Bedarfsausweis

Wie wird der Bedarfsausweis erstellt?

Wurde ein Neubau nach dem Jahr 2008 errichtet oder enthält ein nicht modernisierter Altbau weniger als fünf Wohneinheiten, muss ein Energiebedarfsausweis erstellt werden.

Der Bedarfsausweis beziffert den theoretischen Energiebedarf einer Immobilie. Dazu werden zahlreiche Daten über das Gebäude benötigt, unter anderem das beheizte Gebäudevolumen, die Leistungsfähigkeit der Heizungsanlage, die Dämmung von Dach- und Außenwänden sowie Fenster und Türen. Die Form und die Lage spielen ebenso eine Rolle wie die Größe. Darüber hinaus fließen das Nutzerverhalten, die Raumtemperatur und standardisierte Klimadaten in die Berechnung ein.


Das Resultat beim Bedarfsausweis ist unabhängig vom Nutzverhalten und ermöglicht eine bessere Vergleichbarkeit von Immobilien.

Bei Häusern die unter Denkmalschutz stehen, besteht generell keine Verpflichtung zur Ausstellung eines Energieausweises.

Sie wissen nicht, welchen Energieausweis Sie brauchen? Kontaktieren Sie unsere Fachleute.